
Villedieu
Im Vaucluse gibt es viele alte Dörfer zu entdecken. Auf der Seite des Office de Tourisme in Vaison werden einige vorgestellt. Villedieu ist uns jedoch von allen am liebsten, weil es "authentisch" ist: Es liegt abseits vom Touristenstrom und die Villadeens gestalten aktiv ihr Zusammenleben. So gibt es 18 Vereine bei knapp 600 Einwohnern! Das Comite des Fetes organisiert regelmäßig Feste und Konzerte, und zwar nicht nur in der Saison, sondern auch im Winter.
Vor allem hat Villedieu den schönsten Platz weit und breit!
Von hier aus ist es nicht nicht weit nach Vaison, wo es dienstags einen der großen provenc,alischen Märkte gibt. Wir fahren die 6 km gerne mit dem Fahrrad dorthin. An allen Wochentagen gibt es in der Gegend einen Markt.
Sonntags besuchen wir entweder den großen Trödelmarkt in Carpentras oder die Stadt Isles-sur-la-Sorgue mit ihren unzähligen Trödelläden und Antiquaires.
Das Dorf liegt auf einem Hügel. Es war im Mittelalter eine Komturei der Hospitaliers und ein Lehen der Templiers (Tempelritter), das der Komturei von Roaix angegliedert war. Der Kirchturm ist ein ehemaliger Wehrturm (tour de guet). Viele Legenden ranken sich um die Templiers und deren verborgenen Schätze. Unter dem Dorf soll es unterirdische Gänge geben, einer davon führt von der Kirche zu einer ferme fortofiée, La Baude.
Dieser Platz ist das Herzstück des Dorfes. Hier trifft man sich, trinkt schon morgens einen Café, sitzt mittags im Schatten der Platanen und genießt einen Rosé.
Drei Restaurants teilen sich den Platz:
Das Café du Centre bietet einen guten Mittagstisch und abends Tapas, das Restaurant Bistrot de Villedieu (vormals Pizzeria)mit provenc,alischer Küche hat im Sommer mittags und abends geöffnet. Es wird im Guide Michelin empfohlen und hat gehobene Preise. Die Remise ist da eher etwas einfacher.
Alle drei Restaurants haben einen guten freundlichen Service und in allen dreien wird Wasser aus dem Brunnen serviert.
Schwarz markiert: die Lage unseres Hauses. Es liegt innerhalb der Remparts, der Stadtmauern. Der Platz ist gleich um die Ecke.
Übrigens sehen Sie bei Wikipedia auf dem Foto vom "Rathausplatz" die Einfahrt in unsere Gasse, es ist der rechte Torbogen.